"Der streitbare Schriftsteller Erik Neutsch gehört zu den bedeutendsten Autoren der DDR und Ostdeutschlands. "Spur der Steine", "Der Friede im Osten" oder "Auf der Suche nach Gatt" - diese Buch- und Filmtitel sind vielen Ostdeutschen bis heute ein Begriff. Als bedeutsame Zeugnisse der DDR-Literatur- und Filmkunst haben sie die gesellschaftliche Diskussion in diesem Land wesentlich geprägt. Bis zum Ende seines Lebens mischte sich der unermüdlich schreibende Erik Neutsch in die Auseinandersetzungen seiner Zeit ein. 2006 begründete er ... eine gemeinnützige Stiftung, angesiedelt bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung." (Zitiert aus dem Flyer der Erik-Neutsch-Stiftung)
Erik Neutsch - der Schriftsteller aus Schönebeck
geboren am 21.Juli 1931 in Schönebeck/Elbe
gestorben am 20. August 2013 in Halle/Saale
Erik Neutsch: Das Glück - also persönlich, natürlich Gesundheit, Menschen zu finden mit denen man sich austauschen kann, Liebe zuhaben, ich meine gegenseitige, schreiben zu können, und gesund zu bleiben, dass sind erst einmal die Minimalforderungen des persönlichen Glücks. ... Ich wäre auch glücklich, wenn es der Menschheit besser ginge, das würde bei mir auch ein Glücksgefühl auslösen.
Auswahl aus dem Gesamtwerk - Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Bühnenwerke, Lyrik, Essay, Filme und Hörspiele
- Die Regengeschichte (1960)
- Bitterfelder Beschichten (1961)
- Spur der Steine (1964)
- Olaf und der gelbe Vogel 1972)
- Haut und Hemd (1972)
- Auf der Suche nach nach Gatt (1973)
- Der Friede im Osten, 1.-5. Buch (1974 bis 2014)
- Akte Nora S. und drei Tage unseres Lebens (1978)
- Der Hirt (1978)
- Zwei leere Stühle (1979)
- Forster in Paris (1981)
- Claus und Claudia (1989)
- Totschlag (1994)
- Vom Gänslein das nicht Fliegen wollte (1995)
- Die Liebe und der Tod (1999)
- Nach den großem Aufstand (2003)
- Verdämmerung (2003)
- Spur des Lebens, herausgegeben von Klaus Walter (2010)